NAMEN

Maria. Hassan. Schlomo. Krishna. Kausalya. Arthur. Anna. Leila. Iris. Milan…Was erzählt ein einfacher Name? Mit Namen werden Assoziationen verknüpft – bewusst oder unbewusst. Je nachdem welchen Namen man trägt, wie er klingt und in welcher Umgebung man sich befindet, öffnet ein bestimmter Name Türen oder lässt sie kommentarlos vor der Nase zuknallen.

Gemeinsam mit der Künstler*innengruppe Namenlos haben die Künstler von textXTND eine Performance entwickelt, die die soziale Funktion von Namen untersucht hat. Im Zentrum standen Namen von geflüchteten Menschen. Der Ausspruch der Namen sollte dazu beitragen Geflüchtete als Personen sichtbar und wahrnehmbar zu machen.

Die Performer*innen traten in unterschiedlichen Formen, mit Spielen, Bewegungen, gesprochenen Wörtern oder Gesang in Kontakt mit Passant*innen und forderten so zu einer Auseinandersetzung mit der Wirkungsmacht von Namen heraus.

Ein Video zur Aktion gibt es hier: vimeo.com/238365588

Jahr 

2017

Projektgruppe 

Aktionsfonds

Adresse 

Ein gemeinsames Projekt von textXTND und der Künstler*innengruppe „Namenlos“