NAMEN

Maria. Hassan. Schlomo. Krishna. Kausalya. Arthur. Anna. Leila. Iris. Milan…

Was erzählt ein einfacher Name? Mit Namen werden Assoziationen verknüpft – bewusst oder unbewusst. Je nachdem welchen Namen man trägt, wie er klingt und in welcher Umgebung man sich befindet, öffnet ein bestimmter Name Türen oder lässt sie kommentarlos vor der Nase zuknallen.

Die Künstler*innegruppe Namenlos lässt Namen von geflüchteten Menschen erklingen: Namen auszusprechen heißt, Personen sichtbar und wahrnehmbar zu machen und verdeutlicht, dass zu jedem Namen ein Mensch, ein Gesicht, Geschichten und Hoffnungen gehören.

Die Performance nimmt in dem Moment Gestalt an, in dem Passant*innen den Künstler*innen begegnen. Die Performer*innen treten mit den Passant*innen durch Bewegungen, gesprochene Wörter oder Gesang in Kontakt und fordern so zu einer Auseinandersetzung mit der Wirkungsmacht von Namen heraus.

Jahr 

2017

Adresse 

Eine Sprachperformance von textXTND mit der Künstler*innengruppe „Namenlos“