Du siehst was, was ich nicht bin - Bilder aus eigener Hand

Der öffentliche Diskurs gerade um Muslim*innen ist von stereotypen Darstellungen geprägt. Diese Diskurse sind verletzend und ausgrenzend, da Zugehörigkeiten zur Gesellschaft und auch zur Stadt Frankfurt in Frage festellt werden. Besonders in der (medialen) Öffentlichkeit werden Muslim*innen hauptsächlich in Zusammenhang mit Problemen repräsentiert.

Eine gruppe junger Studierenden möchte demgegenüber eigene Perspektiven stark machen. In Workshops wird eine Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Machtstrukturen ermöglichen. Hiervon ausgehend, entwickeln die Studierenden eine Fotoausstellung. Hier soll dem stereotypen Diskurs ein vielfältige Bilder gegenübergestellt werden, welches von Selbstdarstellungen der Beteiligten geprägt ist und aus deren Erfahrungswelt berichten. Ziel des Projektes ist es, eine Auseinandersetzung mit Fragen der Identität und den Bildern im Kopf - bei den Teilnehmenden des Projektes und den Betrachter*innen der Ausstellung - anzuregen.

Jahr 

2018