Nächster Halt G-Town

"Nächster Halt: G-Town" ist ein Projekt mit Jugendlichen des JUZ und Bewohner*innen Ginnheims. Mit partizipativen Methoden erforschen Jugendliche und Bewohner Ginnheims ihren Stadtteil. Fragen hierbei sind: Was ist dein Lieblingsort? Wo ist der unheimlichste Ort? Welche persönlichen Geschichten gibt es zu den Orten? Wo sind Kommunikationsorte und Treffpunkte? Wie wollt ihr hier leben? Welche Vorurteile und Diskriminierungen gibt es? In verschiedenen Workshops erlernen die Teilnehmer künstlerische Methoden, wie Theater, Video, Tanz, Musik, Graffitti und Fotografie mit denen sie ihre Themen umsetzen können. Jeder Teilnehmer hat die Möglichkeit sein Thema individuell umzusetzen. Das Projekt regt zur Selbstreflexion an und es werden durch Interviews von den Jugendlichen mit den Bewohnern Erkenntnisse über den Stadtteil und das Miteinander-Leben gewonnen. Durch das gemeinsame künstlerische Arbeiten werden bestehende Vorurteile abgebaut und ein Dialog in Gang gesetzt. Ebenso findet durch die enge Einbindung der Jugendlichen und der Bewohner ein Dialog auf Augenhöhe statt und es werden alle Entscheidungen demokratisch und mit der Gruppe getroffen. Es entstehen viele künstlerische Aktionen und Eingriffe im öffentlichen Raum. Am Ende wird mit den Teilnehmern gemeinsam entschieden in welcher Form das Projekt präsentiert wird, z.B. in Form einer Stadtteilführung, eines Audiowalks, einer Ausstellung oder einer Bühnenpräsentation.

 

Jahr 

2018