Projekte

Lernen Sie die Projekte kennen, die von der Partnerschaft für Demokratie Frankfurt gefördert werden! Hier stellen wir die geförderten Projekte 2022 vor.

Lerne dein Frankfurt kennen! (Jugend- und Kulturverein Frankfurt)

Jugendliche sollen wissen, wie sie teilhaben können – dafür setzt sich der Frankfurter Jugend- und Kulturverein ein. Mit zehn thematisch vielfältig konzipierten Workshops regt der Verein zur Auseinandersetzung an, zum Austausch über Handlungsmöglichkeiten und nicht zuletzt dazu, Frankfurt besser kennenzulernen. 

Empowerment von Migrantinnen (Migrantinnenverein Frankfurt e.V.)

Seit Jahren arbeitet der Migrantinnenverein Frankfurt e.V. für interkulturellen Dialog, Gleichstellung und Integration. Ziel der Workshopreihe „Empowerment von Migrantinnen“ ist es, einen Raum zu bieten, in dem Selbstentfaltung, Partizipation und Vernetzung innerhalb von Frankfurt erfahren werden kann. Über zwei Monate hinweg kommen die Teilnehmer*innen zusammen und tauschen sich darüber aus, wie Barrieren zur Teilhabe durchbrochen werden können. 

"Demokratie gestalten – Partizipation stärken – Diversität leben" (Avicenna Institut e.V.)

Das Avicenna Institut e.V. ist ein Bildungsverein, der unter anderem Nachhilfe- und Sprachkurse organisiert und Menschen in der Aus- und Weiterbildung unterstützt. Mit dem Projekt „Demokratie gestalten – Partizipation stärken – Diversität leben!“ bietet der Verein Menschen, die von Diskriminierung betroffen sind, die Möglichkeit, sich zu sozialer Teilhabe auszutauschen. Dafür werden in wöchentlichen Treffen unterschiedliche Formen von Diskriminierung aufgearbeitet und Handlungsmöglichkeiten diskutiert. Ergänzend gibt es ein kulturelles Angebot, das unter anderem eine Stadtführung sowie Museumsbesuche beinhaltet. 

Welcome Gatherings – Zur Sichtbarkeit von Anti-Diskriminierung und Partizipation (Offenes Haus der Kulturen e.V.) 

Das Offene Haus der Kulturen befindet sich am alten Campus der Frankfurter Universität und hat sich als Ort der Begegnung und des Austauschs etabliert. Mit einer Veranstaltungsreihe zu Antirassismus und Antidiskriminierung will das Offene Haus das Zusammenleben unterschiedlicher sozialer Gruppen fördern. Thematisch spannt das Angebot einen weiten Bogen von lokalen Mitgestaltungsprozessen über Alltagsrituale bis zu Queerfeminismus. 

The Promise of Democracy – Perspektiven von Geflüchteten auf unsere Gesellschaft (Björn Arjun Das) 

„The Promise of Democracy – Perspektiven von Geflüchteten auf unsere Gesellschaft“ ist ein Filmprojekt, in dem sich Geflüchtete zu ihren Erfahrungen mit Demokratie äußern. Das Projekt ist im Rahmen der Sprachtandems von Studierenden der Goethe Universität mit Geflüchteten entstanden. 

Kontinuitäten antisemitischen Terrors (Initiative antifaschistisches Gedenken)

Die „Initiative antifaschistisches Gedenken“ setzt sich dafür ein, dass nationalsozialistische Verbrechen nicht in Vergessenheit geraten. Mit dem Projekt „Kontinuitäten antisemitischen Terrors“ zieht die Initiative Verbindungen zwischen Antisemitismus in der Vergangenheit und heute. Dafür arbeitet sie mit der Initiative „9. Oktober“ zusammen, die zum antisemitischen Anschlag in Halle 2019 arbeitet. Im Rahmen des Projekts haben unterschiedliche Veranstaltungsformate stattgefunden, darunter Workshops, eine Lesung sowie ein kritischer Stadtrundgang.  

Ballroom Basics (Anybody Walking)

Die Initiative “anybody walking” vermittelt die Geschichte von Ballroom, das als queere Subkultur in den 60ern und 70ern in den USA entstanden ist. „Anybody walking“ bietet Interessierten die Möglichkeit, sich Fähigkeiten in den Bereichen Tanz, Performance und Mode anzueignen. Dabei ist es der Initiative wichtig, einen Safer Space zu schaffen und queere Räume von People of Colour in Frankfurt zu stärken. Mit einem Workshop-Wochenende fördert die Initiative die lokale Ballroom-Szene und vertieft das Verständnis für die Subkultur. 

Gemeinsam stark: Bildungs-, Beratungs- und Empowermentarbeit gestalten (BiBer*macht*stark)

Der Verein „BiBer*macht*stark - Bildung Beratung, Empowerment“, hat zum Ziel, rassismuskritische und queerfeministische Bildungsarbeit zu leisten und Austausch über Machtverhältnisse zu initiieren. Im Rahmen des Projekts „Gemeinsam stark: Bildungs, - Beratungs- und Empowermentarbeit gestalten“ sind BIPoC Personen und queere Menschen eingeladen, sich mit Möglichkeiten der Zusammenarbeit auseinanderzusetzen. Teil des Projekts ist eine Social Media Kampagne, eine Tagesveranstaltung sowie eine Podcastreihe. 

Weil wir Rom*nja sind?! (Ladiez. Kulturelle und politische Bildung für Frauen e.V.)

Das Projekt „Weil wir Rom*nja sind“ von dem Verein „Ladiez. Kulturelle und politische Bildung für Frauen e.V.“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, in Form von Workshops, Veranstaltungen, Filmvorführungen und Diskussionen Vorurteile und stereotype Bilder gegenüber Rom*nja zu bekämpfen und Betroffene zu empowern. Es bringt Menschen unterschiedlicher Communitys zusammen und soll zur Sensibilisierung von Angehörigen der Mehrheitsgesellschaft für die Situation von Rom*nja in Frankfurt beitragen. Dafür kooperieren die Organisator*innen mit verschiedenen Institutionen.

Flucht ist Menschheitsgeschichte – Menschenrechte gelten für Alle! (Projekt Moses Jugend- und Sozialwerk e.V.)

Mit Kunstprojekt „Flucht ist Menschheitsgeschichte - Menschenrechte gilt für Alle!“ thematisiert die Initiative UBUNTU PASSION ART Flucht(-ursachen) aus der Perspektive von Künstler*innen und Autor*innen mit Flucht-/ Migrationsgeschichte. UBUNTU PASSION ART, vor einigen Jahren vom Verein Projekt Moses gegründet, ist ein unabhängiges und selbstorganisiertes Diaspora Kollektiv, bestehend aus Künstler*innen, Geflüchteten und Engagierten aus der Frankfurter Stadtgesellschaft. Das Projekt vereint Beiträge in Form von Gesang, Lesungen, Poetry und Tanzperformances. Der gewählte Ansatz ist dabei ein innovativ-kreativer Umgang mit dem Thema Mitmenschlichkeit.

Informiert und solidarisch handeln – Fortbildungstage für Ehrenamtliche im Bereich Flucht und Migration (Café United)

Das Café United ist ein ehrenamtliches Beratungsangebot für Personen, die Fragen zu Asyl und Aufenthalt in Deutschland haben. Seit Herbst 2021 bietet die Initiative kostenlose und vertrauliche Beratung im Stadtteilcafé in Frankfurt Rödelheim an. Mit dem Projekt „Informiert und solidarisch handeln – Fortbildungstage für Ehrenamtliche im Bereich Flucht und Migration“ bietet das Café United eine dreitägige Workshopreihe rund um Asyl- und Aufenthaltsrecht, Beratungspraxis und Öffentlichkeitsarbeit.